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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Münster und das Hollandrad - eine Liebeserklärung

 

Zugegeben. Ich erblickte das Licht der Welt nicht in Münster, ich wohne nicht einmal an meinem Sehnsuchtsort.

Aber ich liebe diese Stadt und habe einige Zeit hier verbracht. Es begann 1974 mit dem Umzug mit meinen Eltern und Geschwistern in die Baumberge.

Ich besuchte das Johann Conrad Schlaun Gymnasium, später verbrachte ich meinen Wehrdienst in der Blücher – Kaserne und schließlich studierte ich an der Westf. Wilhelms Universität.

Berufsbedingt musste ich das Münsterland verlassen und wohne nach vielen Zwischenstationen in Nordhessen.

Aber nun zum Hollandrad. Ich bekam es mit dem Umzug ins Münsterland als 13 Jähriger geschenkt und nutzte es von da an für ausgiebige Pättkestouren.

Für meine in Münster wohnenden Mitschüler und LehrerInnen auf dem Gymnasium war es das bevorzugte Fortbewegungsmittel für den Schulweg. Im damaligen Stadtbild waren zudem die Velo Solex, der Vespa Roller und der VW Käfer sehr häufig anzutreffen.

Als Soldat fuhr ich standesgemäß mit dem Auto – mein Hollandrad ruhte im Keller meiner Eltern.

Als Student wurde mein Hollandrad weiter geschont, meine KommilitonInnen aus Münster benutzten ihres rege. Ich beneidete sie damals ob der kurzen Wege, die sie bequem mit der Leeze zurücklegen konnten.

Referendariat und später mein Beruf erlaubten mir weiterhin nicht die Benutzung meines Hollandrades. Hier hieß es möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Erst nach Aufkommen des Ebikes konnte ich wieder das Zweirad nutzen.

In meiner Freizeit zerlegte ich das alte Cove Rad vollständig und baute es neu auf. Jetzt steht es da wie aus dem Laden. Besser. Kleine Gebrauchsspuren zeugen vom Gebrauch und erzählen ihre Geschichten.

Wir schreiben nun das Jahr 2026 und als Pensionär möchte ich versuchen, meine Liebe zu Münster und dem Hollandrad mit Ihnen zu teilen. Ich suche und fotografiere Hollandräder. So wie sie sind. Auch im Alter majestätisch.

Vielleicht finden Sie Ihr eigenes Fahrrad wieder, das würde mich freuen.

Und nun wünsche ich viel Freude beim Betrachten der Fotos, die für sich selber sprechen werden und keines Kommentars bedürfen.



Ihr Jochem Kolberg

Donnerstag, 18. Dezember 2025
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